Zum traditionellen Palmbusch´n basteln trafen sich einige Damen des KDFB-Zweigvereins Hahnbach im Klostergewölbe und legten mit viel Begeisterung los
In dem alten Volkslied „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt“ heißt es in der zweiten Strophe von den Frauen auf dem bäuerlichen Hof: „…sie graben und pflanzen und singen ein Lied und freu’n sich, wenn alles schön grünet und blüht!“ Genau dieses Lied singe ich manchmal leise vor mich hin, wenn ich jetzt im Garten Verdorrtes wegschneide, die Erde lockere und Platz schaffe für die Frühlingsblüten. In einem Gebet aus dem Stundengebet in der Fastenzeit heißt es sehr poetisch: „Zeichen schauen wir nun, Irdisches wird zum Bilde hier; denn das kreisende Jahr lässt nach des Winters Frost und Nacht den Frühling die Erde für Ostern bereiten.“ Frost und Nacht kann es auch in unseren Herzen geben. Dazu muss es nicht Winter sein. Kälte zwischen Menschen, Nachrichten über Gewalt, die uns schaudern lassen, Angst und Trauer, die das Leben verdunkeln, erleben wir in jeder Jahreszeit. Deshalb brauchen wir nicht nur den Frühling, sondern auch Ostern. Lassen wir die Wärme des Frühlings, das beginnende Wachsen und Blühen zu einem Zeichen werden. Dunkelheit und Kälte, Trauer und Tod werden nicht für immer bleiben. Bereiten wir in diesen Wochen nicht nur unsere Gärten für den Frühling, bereiten wir auch unsere Herzen vor für die Botschaft vom Leben, das Gott schenkt!
Entnommen www.frauenbund-regensburg.de
